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Geschützt draußen sitzen von Frühjahr bis Herbst, ohne Heizung und ohne Dämmung

Kaltwintergarten – der unbeheizte Glasraum an Ihrem Haus

Ein Kaltwintergarten schützt vor Regen und Wind, bleibt aber unbeheizt – deshalb ist er einfacher aufgebaut als ein Wohnraum aus Glas. Wenn Sie Ihr Vorhaben im Formular beschreiben, meldet sich ein Fachbetrieb aus dem Münsterland, misst vor Ort und schickt Ihnen ein Angebot.

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Kaltwintergarten und Sommergarten im Überblick

Der Kaltwintergarten ist ein Glasanbau, der nicht geheizt wird und vom Wohnraum durch die bestehende Außenwand, eine Terrassentür oder ein Fenster getrennt bleibt. Im Sprachgebrauch heißt er auch Sommergarten, Terrassenwintergarten oder Glashaus an der Terrasse. Gemeint ist immer dasselbe: ein geschlossener, heller Raum, der das Wetter aussperrt, aber im Winter der Außentemperatur folgt.

Aufbau

Das Gerüst besteht aus Aluminiumprofilen ohne thermische Trennung. Als Dacheindeckung dienen Verbundsicherheitsglas (VSG) oder Polycarbonat-Stegplatten. Die Seiten werden mit festen Glasfeldern, Glasschiebewänden oder Dreh-Kipp-Elementen geschlossen. Ein Fundament für die Pfosten oder eine tragfähige Bodenplatte ist nötig; eine gedämmte Bodenplatte wie beim beheizten Wintergarten dagegen nicht.

Nutzung über das Jahr

Im Frühjahr fängt der Glasraum die ersten warmen Sonnenstunden ein, im Sommer lässt er sich mit geöffneten Schiebeelementen fast wie eine überdachte Terrasse nutzen, im Herbst verlängert er die Saison um Wochen. Im Winter eignet sich der Sommergarten zum Überwintern von Kübelpflanzen, die leichten Frost vertragen, und als trockener Platz für Gartenmöbel.

Kondenswasser vermeiden

Weil Glas und Profile kalt werden, schlägt sich Feuchtigkeit aus der Luft daran nieder. Dagegen helfen:

  • regelmäßiges Stoßlüften, auch im Winter
  • Lüftungsöffnungen oben im Dach und unten an den Seiten
  • Profile mit Entwässerung, die Kondensat kontrolliert nach außen leiten
  • die Tür zum beheizten Wohnraum geschlossen halten, damit keine warme, feuchte Raumluft hineinströmt

Schatten und Hitze im Sommer

Ein Sommergarten mit Glasdach kann sich an heißen Tagen stark aufheizen, vor allem bei Süd- und Westlage. Wirksam sind eine Aufdachmarkise, die die Sonne abfängt, bevor sie das Glas trifft, oder eine Unterglasmarkise, die geschützt unter dem Dach läuft. Senkrechte Markisen an den Seiten halten die tiefstehende Abendsonne ab. Große Schiebeelemente, die sich weit öffnen lassen, sorgen zusätzlich für Durchzug.

Was ins Angebot gehört

Lassen Sie sich Konstruktion, Glas oder Polycarbonat, Fundament, Wandanschluss mit Abdichtung, Entwässerung, Lüftung, Beschattung und Montage einzeln aufführen. Dazu gehören ein schriftlicher Montagetermin, ein fester Ansprechpartner und eine klare Regelung zur Gewährleistung.

Später beheizen?

Ein Heizlüfter an einzelnen Tagen ist kein Problem. Dauerhaft beheizen lässt sich ein Kaltwintergarten aber kaum sinnvoll: Ohne gedämmte Profile und Isolierglas geht die Wärme verloren, und Kondenswasser nimmt zu. Wer den Raum irgendwann ganzjährig bewohnen möchte, sollte das vor der Bestellung sagen – ein nachträglicher Umbau zum Warmwintergarten bedeutet meist neue Profile und neues Glas, zudem gelten dann die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes.

Baurecht

Auch ein unbeheizter Glasraum ist baurechtlich ein Wintergarten. In NRW ist er verfahrensfrei bis 30 m² Brutto-Grundfläche, an Gebäuden der Gebäudeklasse 1 bis 3 und mit mindestens 3 m Abstand zur Nachbargrenze. Wie diese Voraussetzungen im Einzelnen zu lesen sind, erklärt die Seite zur Wintergarten-Baugenehmigung in NRW.

Anfrage aus Münster, Hamm oder dem Kreis Warendorf

Ob Sie einen Kaltwintergarten in Münster planen oder einen Sommergarten in Ahlen, Oelde oder Hamm: Vermerken Sie in Ihrer Anfrage neben groben Maßen, dass der Raum unbeheizt bleiben soll. Ein Fachbetrieb aus der Region meldet sich dann für das Aufmaß.

Häufige Fragen zum Kaltwintergarten

Ein unbeheizter, verglaster Anbau am Haus, meist aus Aluminium mit Glas- oder Polycarbonatdach. Er schützt vor Regen und Wind, ist aber nicht gedämmt. Genutzt wird er vor allem von Frühjahr bis Herbst.
Ja, beide Begriffe bezeichnen einen unbeheizten Glasraum. „Sommergarten“ betont die Nutzung in der warmen Jahreszeit, „Kaltwintergarten“ die fehlende Heizung. Technisch gibt es keinen festen Unterschied.
Gelegentlich mit einem mobilen Heizgerät, ja. Für eine dauerhafte Beheizung fehlen Dämmung und Isolierglas, es drohen hoher Wärmeverlust und Kondenswasser. Ein echter Umbau zum Warmwintergarten erfordert meist neue Profile und Verglasung.
Durch regelmäßiges Lüften, Lüftungsöffnungen oben und unten und Profile mit kontrollierter Entwässerung. Die Tür zum Wohnraum sollte im Winter geschlossen bleiben, damit keine warme, feuchte Luft einströmt. Nasse Pflanzenerde und Wäschetrocknen erhöhen die Feuchtigkeit zusätzlich.
Baurechtlich zählt auch der unbeheizte Glasraum als Wintergarten. In NRW ist er bis 30 m² Brutto-Grundfläche, bei Gebäudeklasse 1 bis 3 und mit 3 m Grenzabstand verfahrensfrei. Sonst braucht es ein Verfahren bei der Bauaufsicht.

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